"Mama, wir müssen heute doch noch unser Nest schmücken. Morgen ist schon erster Advent und die meisten anderen Nester sind schon seit über einer Woche fertig geschmückt.", sage ich während wir den Tisch nach dem Mittagessen abräumen. "Du hast recht, Nürby, das hätte ich jetzt echt vergessen. Es ist einfach immer so viel zu tun in der Vorweihnachtszeit...", antwortet unsere Mutter und fragt gleich darauf in die noch am Esstisch versammelte Familienrunde: "Wer von euch Lieben hilft mir denn beim Schmücken?" "Ich!", rufe ich noch bevor sie die Frage beendet hat. "Das ist nett von dir, mein Kleiner!", werde ich postwendend gelobt. "Wir auch!", melden sich daraufhin auch meine Geschwister zum Helfen. Unsere Mutter ist ganz entzückt: "Sehr schön! Bei so vielen Helfern dauert das Schmücken bestimmt nicht lange. Dann haben wir anschließend auch noch genug Zeit für einen Trainingsflug." "Ich kann euch jetzt dann leider nicht helfen. Ich treffe mich in einer halben Stunde mit Ambros. Aber am frühen Abend bin ich wieder zurück. Und wenn es dann noch etwas zu tun gibt, dann bin ich natürlich auch dabei.", entschuldigt sich unser Vater und macht sich auf den Weg zu Ambros.

"Saugt ihr mal bitte das Wohnzimmer während ich nach den Kisten mit dem Weihnachtsschmuck sehe. Das wäre fein!", bittet uns unsere Mutter. "Na klar, wird erledigt!", entgegne ich und hole gleich den Staubsauger aus der Ecke. Gerade als wir mit dem Saugen fertig sind, kommt unsere Mutter mit zwei großen Kisten voller Weihnachtsdekoration ins Zimmer gestolpert und stellt sie vor uns ab: "Ich würde sagen, wir fangen am besten bei den Fenstern an. Danach schmücken wir dann die Tür und am Schluss kümmern wir uns um den Adventskranz." "Ja, so machen wir das!", sagt meine Schwester und holt sich die ersten Zweige aus der Kiste. Wir sind alle miteinander so eifrig bei der Sache, dass wir nach nicht mal einer Stunde schon sämtliche Fenster und die Tür geschmückt haben.

"Jetzt fehlt nur noch der Adventskranz.", stellt mein Bruder fest. "Ja, der kommt auf den Wohnzimmertisch.", stimme ich ihm zu und greife in die Kiste. "Macht das mal lieber zu zweit, Kinder, der ist nämlich ganz schön schwer!", rät uns unsere Mutter und mein Bruder packt mit an. Zusammen tragen wir den Kranz zum Tisch und stellen ihn in die Mitte. "So, jetzt sind wir fertig! Und es ist so schön geworden. Da kann der erste Advent kommen!", freue ich mich über die erfolgreiche Arbeit und bin schon gespannt auf morgen, wenn wir dann die erste Kerze anzünden...